Archiv für November 2009

Wird das Klima jetzt auch noch gerettet?

Referat und Diskussion dazu,
wie der Klimawandel als Thema in der Staatenwelt angekommen ist
und warum ausgerechnet „der Mensch“ und „die Konsumgesellschaft“ daran schuld sein sollen, dass „die Natur“ kaputtgeht.

Vor der Kopenhagener UN-Konferenz zum künftigen Umgang mit der Erderwärmung leistet sich die kritische Öffentlichkeit u.a. folgendes Paradox: In Kopenhagen soll die deutsche Klimakanzlerin die „Weltgemeinschaft“ als „Vorreiterin“ erfolgreich zu einem – verbindlichen – Abkommen in der Sache drängen. Das heißt, es sollen Regeln verfasst werden, die dann für alle gelten und die mit aller demokratischen Staatsgewalt durchgesetzt werden sollen.

Gleichzeitig liegt das Problem Klimawandel aber offenbar viel tiefer, nämlich an „uns allen“, an dem seltsamen Wesen „der Mensch“, der die ganze Atmosphären-Schweinerei verbrochen hat.

Wie geht das zusammen?

Mittwoch, 2.12., 19.00 Uhr, !!!ACHTUNG!!! GEÄNDERTER ORT!!!
: Haus der Jugend, Waldkraiburg
Mittwoch, 9.12., 19.30 Uhr, Jugendzentrum Dorfen

Besprochen werden u.a. die Fragen:

  • Wie ist der Klimawandel überhaupt zu einem Thema erster Ordnung für die Staatenwelt geworden, nachdem Wissenschaftler zuvor bereits 30 Jahre lang vor ihm gewarnt hatten?
  • Erklärungen zum Sachverhalt und zu einigen gängigen falschen Ansichten dazu
    Nach welchen Kritierien gehen die Staaten mit dem Thema um? Welche aktuellen Zuspitzungen gibt es vor dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen?
  • Wie beziehen sich Umweltschützer (Greenpeace, WWF usw.) auf die Interessen der kapitalistischen Staaten, finden Letztere auch noch gut und richten ihre eigenen Anträge an die Mächtigen daran aus?

Bildungsstreik 2009

Wie und wozu der Staat die Bildung organisiert -
und worin Schüler und Studierende sich täuschen

Referent: Dr. Rolf Röhrig
Vortrag und Diskussion des AK Gegenargumente
am Donnerstag, dem 26.11.09, um 19:00 Uhr
LMU München, Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal B 101

Mit der letzten Bildungsreform hat der Staat sein eigenes Ausbildungs- und Hochschulwesen kritisiert. Zu lange dauert die Bildung, zu teuer ist sie und vor allen Dingen zu wenig nützlich für den wirtschaftlichen Erfolg, den der deutsche Standort gegen auswärtige Konkurrenz erzielen will. Der Bildungsnachwuchs darf nun auch noch mit happigen Studiengebühren an der Finanzierung einer Ausbildung mitwirken, die mit erhöhtem Leistungsdruck, verkürzter Ausbildungsdauer und verschärfter Auslese das Beste aus der Ressource Bildung herausholen will – für Deutschland und seine internationale Konkurrenzfähigkeit. (mehr…)