Wofür taugen eigentlich Mündigkeit und Selbstbewusstsein?

Nachtrag zur Missbrauchs- und Misshandlungsdebatte

Workshop auf dem Bildungscamp vor dem Hauptgebäude der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität
am Montag, 7. Juni, 10 Uhr (s.t., wie es so schön heißt),
Geschwister-Scholl-Platz München, U-Bahn Universität

Bologna-Durchpeitscher hin, Bologna-Verbesserer her: Für Mündigkeit und Selbstbewusstsein als Erziehungsziele sind sowohl die herrschenden Veranstalter der Bildung als auch deren Kritiker.

Speziell die aktuelle Diskussion um massenhaften Missbrauch der Erziehungsgewalt in kirchlichen Schulen ist ein einziges Kompliment an diese beiden Schlager demokratischer Pädagogik. Und niemand würde auf die Idee kommen, das heute angesagte Sich-Einlassen auf den permanenten Leistungsvergleich als Einüben von Gehorsam zu bezeichnen.

Untersucht wird die Zweckmäßigkeit von Mündigkeit und Selbstbewusstsein für einen Laden, in dem es um Kapitalwachstum geht. Und wie es kommt, dass heute (fast) ganz ohne Schläge „Sollen“ und „Wollen“ in Schule und Uni so gut in eins gehen.