Woher kommt und wie geht Rassismus?

Weil uns über Internet-Suchmaschinen regelmäßíg Interessenten erreichen, die nach Argumenten zur Entstehung von Rassismus forschen, verweisen wir unter >>> diesem Link auf eine Broschüre < << , in der der Zusammenhang von Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und demokratischem Staatsbürgerbewusstsein im Allgemeinen sowie der Rassenwahn der Nazis im Besonderen gut und kompakt erklärt sind.

für die bots

Wie kam es zu Rassismus
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2 Antworten auf “Woher kommt und wie geht Rassismus?”


  1. 1 Dialectic Progress 16. Februar 2011 um 16:36 Uhr

    Ich habe mich kürzlich auch mit diesem Thema beschäftigt, da mir rassistische Tendenzen in vielen Blogs aufgefallen ist. Was halten Sie von meiner Position dazu (nachlesbar auf meinem Blog)?

  2. 2 Administrator 24. Februar 2011 um 15:50 Uhr

    Du hast danach gefragt, was wir von diesem Text über den – unstrittig – bemerkenswert allgegenwärtigen Rassismus auf Blogs halten. Wir finden die auf deinem Blog (Link siehe oben) gemachte Zusammenfassung, wie es zu diesen Rassismen kommt, nicht richtig. Mit dem Hinweis auf eine „mechanistisch-deterministische Denkweise“ vieler dieser Blogger, die „auf Stammtischniveau“ schrieben, kommt man dem Phänomen Rassismus begrifflich nicht bei.

    Aufschlussreich in Bezug auf eine Ursachenforschung zu Rassismus ist hingegen eine Passage aus einem ebenfalls auf deinem Blog (Link s.o.) Blog veröffentlichten Text zur „Sinnfrage“: Da werden zum gültigen Sinn des Lebens kurzerhand „individueller Fortschritt“ und „gesellschaftlicher Fortschritt“ definiert. Das, was in der Demokratie „gesellschaftlicher Fortschritt“ (Mehrung des gesellschaftlichen Reichtums) heißt, kommt aber ausschließlich durch Konkurrenz zustande. Es ist also für den einen „individuelle/r Fortschritt/Durchsetzung“, für den anderen individuelle Niederlage, bis hin zum ökonomischen Untergang oder sogar bis zum Verhungern.

    Dass es die Welt der Demokratie schafft, dieses so gegensätzliche Verhältnis, in das sie die Menschen von Staats wegen stellt, trotzdem immer im Dienst des „Volkes“ zu vermitteln, in dem es diese Gegensätze angeblich nicht gibt, sondern nur Streben nach „gesellschaftlichem Fortschritt“, ist der stinknormale Nationalismus und Grundlage für rassistisches Denken.

    Wer sich solchen gültigen „gesellschaftlichen Fortschritt“ wie im Text „Sinnfrage“ als menschennatürlich denkt, liegt voll im Mainstream. Und der legt nahe, dass solche, die „individuellen Fortschritt“ unter diesen natürlichen Bedingungen eben nicht schaffen (es sind die meisten; beliebte Bebilderungen sind z.B. Ausländer- oder Hartz-IV-Kinder in der Schule, Schwarzafrikaner in der Völkerkonkurrenz), kollektiv Träger negativer Eigenschaften sind. Und schon ist der Rassismus fertig – und fällt in der Welt des demokratischen Denkens gar nicht weiter auf.

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