Archiv für März 2011

Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima: Noch eine Nuklearkatastrophe, die vieles ändert, damit alles gleich bleibt

||| Diskussionsveranstaltung des AK Gegenargumente
am Donnerstag, 31. März 2011, 19.3o Uhr
in der LMU München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum M 209, U-Bahn: Universität
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Im japanischen Fukushima ist wieder einmal eingetreten, wovor die Gegner der Atomenergie seit 40 Jahren warnen: Im Gefolge von Erdbeben und Tsunami sind mehrere Meiler außer Kontrolle geraten, explodieren, setzen Radioaktivität frei, machen Teile Nordjapans vielleicht auf Jahrzehnte oder länger unbewohnbar, verseuchen die ansässige Bevölkerung und bedrohen die 35-Millionenstadt Tokio mit radioaktivem Niederschlag.

Dass die Regierungen in Japan und den anderen Atomenergie nutzenden Staaten von dem Ereignis überrascht worden wären, stimmt nur in einer Hinsicht: Sie setzen beständig darauf, dass der „Größte Anzunehmende Unfall“ und Schlimmeres, das sie längst haben definieren und ausrechnen lassen, schon nicht eintreten wird. Ihre Fachleute schätzen das Risiko solcher Katastrophen ab und weisen ihm eine – sehr kleine – Wahrscheinlichkeit zu, die man dann großzügig ignoriert. (mehr…)

Araber rebellieren ohne Lizenz durch den Westen – der beauftragt sie mit der Wahrung seiner Interessen: Tunesien, Ägypten, Libyen: Immer nur „Demokratie gegen Diktatur“?

||| Referent: Wolfgang Möhl, Redaktion GegenStandpunkt
Donnerstag 24. März
19:30 Uhr
Max-Emanuel-Brauerei, Adalbertstr. 33
Eintritt frei

||| In Nordafrika und auf der Arabischen Halbinsel entlädt sich verbreiteter Volkszorn über elende Lebensbedingungen und eine brutale Staatsgewalt gegen die obersten Machthaber. Zwar richtet sich der Aufruhr gegen ganz unterschiedliche Herrschaften und fällt ganz verschieden aus. Aber hierzulande steht fest: In allen Fällen sind Diktatoren an der Macht, denen es nur um die geht; die müssen weg. (mehr…)