Archiv der Kategorie 'Termine'

Krisenwahl 2009

Von den unübersehbaren Leistungen der Demokratie

Vortrag und Diskussion

Die kapitalistischen Unternehmen bewältigen ihre Krise mit Entlassungen und sinkenden Löhnen

Die demokratischen Politiker machen sich stark für profitable Beschäftigung, Niedriglöhne, mehr Steuern und weniger Sozial‘kosten‘.
Und bei all dem noch eine konstruktive Linke.

Das betroffene Volk trägt die Lasten und gibt als Wahlvolk seine Zustimmung dazu. Der demokratische Schluss aus den Zumutungen:
Vertrauensvolle Anträge an die Politik – regiert ordentlich!

Das Ergebnis der Wahl: Alle Freiheit für die Herrschaft

Eine Veranstaltung der Basis Buchhandlung
und des Gegenstandpunkt Verlag München

Donnerstag, 8.10.09
19.30 Uhr
Seidlvilla, München, Nikolaiplatz 1b, U-Bahn Giselastr.
Kostenbeitrag EUR 5,-

Wahlen 2009

Ein Lehrstück über die Herrschaft namens Demokratie

Diskussionstermin des AK GegenArgumente

Mittwoch, 23.09.09
19.30 Uhr
LMU München, Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1
Raum A U115 (Lageplan)
U-Bahn Universität

ACHTUNG: Dies wird der letzte Termin sein der Mittwochs stattfindet, zukünftig treffen wir uns dann Donnerstags (also ab 1.10.)

Faschismus und Antifaschismus heute

Wie man die Neonazis kritisieren sollte
– und wie besser nicht


ACHTUNG: Die bereits angekündigte Veranstaltung zu Kuba wurde verschoben!!!

Eine Veranstaltung des Konvents der Fachschaften an der LMU München:
AK GegenArgumente
lädt ein zu Vortrag und Diskussion

Referent: Wolfgang Möhl
(Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt)

Mittwoch, 01.07.09
19.00 Uhr
LMU München, Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1
Hörsaal B 201

Die Nationaldemokraten und ihr Anhang sind die bestgehasste politische Richtung im Land. Von konservativen Politikern wie Beckstein und Roland Koch bis zu linken Aktivisten ist man sich in ihrer Ablehnung absolut einig. Nicht so klar ist, warum. Denn die viel beschworene geistige Auseinandersetzung mit alten und neuen Nazis findet so gut wie nicht statt. Sie werden von den Behörden behindert, bespitzelt und am liebsten verboten– aber eigentlich nicht kritisiert. Man findet sie ungebildet, dumm, dumpf und versoffen – viel zu sehr unter Niveau, als dass es ihre Parolen verdienten, als politisches Programm zur Kenntnis genommen zu werden.

Bemüht sich doch einmal ein Sozialkundelehrer oder Landtagskandidat, den politischen Standpunkt der Rechtsradikalen zu charakterisieren, meint er, mit einer Abgrenzung, mit „Nicht-“ und „Un-“Auskünften seine kritische Schuldigkeit getan zu haben. Man erfährt, dass die Rechtsradikalen „un-demokratisch“, „un-europäisch“, gegen Ausländer, gegen Nato, gegen Globalisierung sind. Man bekommt gesagt, dass sie als Rassisten, als Anhänger der Volksgemeinschaft und des starken Staates verkehrte, ja verabscheuungswürdige Werte haben. Das wird schon so sein. Für eine Kritik ist das aber zu wenig. Kritik verlangt mehr als bloß die Abweichung von dem, was sich nach demokratischer Sitte gehört, zu benennen und zur Untat zu erklären. Nach der Methode haben seinerzeit auch die Nazis Abweichler „kritisiert“.

Was die ausgegrenzten radikalen Rechten denken und wollen, warum das alles so verkehrt ist – das aufzuklären gehört nicht zur üblichen politischen Auseinandersetzung mit ihnen. Fast steht im Verdacht, den Nationalsozialismus zu verharmlosen, wer sich daran macht, den politischen Standpunkt der extremen Rechten zu erklären und zu kritisieren. Diese Auseinandersetzung, die die offiziellen Meinungsbildner nicht führen können und nicht führen wollen, soll mit dem Vortrag und der Diskussion nachgeholt werden.

So viel vorweg: Wer die extremen Nationalisten kritisieren will, kommt nicht umhin, den alltäglichen Nationalismus der Demokratie zu kritisieren. Er ist nämlich der Boden, auf dem die Neonazis ihre Auseinandersetzung mit den Demokraten führen – und umgekehrt!

Winnenden, Emsdetten, Erfurt

Jugendliche laufen Amok – noch eine moderne Unsitte, mit der die freie Gesellschaft leben muss

Wenn wie kürzlich wieder ein Jugendlicher Amok läuft und Lehrer und Mitschüler umbringt, ist die zivilisierte Menschheit bis hin zum Bundespräsidenten fassungslos. Unerklärlich, wie ein junger Mensch so ‚durchdrehen‘ und anderer und sein Leben so gewaltsam beenden kann.
Ganz so unerklärlich, wie alle Wohlmeinenden behaupten, sind solche Amokläufe allerdings nicht. Ihre Erklärung wirft nur kein gutes Licht auf das demokratische Schulsystem, auf das Leben in der kapitalistischen Konkurrenzgesellschaft, für das wir in der Schule lernen, und auf den Seelenhaushalt junger und nicht mehr so junger Zeitgenossen, die in dieser Gesellschaft sich behaupten und ihr Glück machen wollen.

Eine Veranstaltung der Basis Buchhandlung
und des Gegenstandpunkt Verlag München

Donnerstag, 18.06.09
19.30 Uhr
Seidlvilla, München, Nikolaiplatz 1b
Kostenbeitrag EUR 5,-

50 Jahre kubanische Revolution

ACHTUNG: Die Veranstaltung wurde verschoben.
Stattdessen: Faschismus und Antifaschismus heute

Mittwoch, 01. Juli 2009, 19 Uhr s.t.

Woher kommt und wie geht Rassismus?

Weil uns über Internet-Suchmaschinen regelmäßíg Interessenten erreichen, die nach Argumenten zur Entstehung von Rassismus forschen, verweisen wir unter >>> diesem Link auf eine Broschüre < << , in der der Zusammenhang von Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und demokratischem Staatsbürgerbewusstsein im Allgemeinen sowie der Rassenwahn der Nazis im Besonderen gut und kompakt erklärt sind.

für die bots

Wie kam es zu Rassismus
Woher kommt Rassismus
Gründe für Rassismus
Ursprung von Rassismus
Rassismus überall

Co-Referate und Diskussion

Termin: Freitag, 3. April 2009, 20 Uhr
Ort: Jugendzentrum Dorfen
Jahnstraße 14, 84405 Dorfen

Wenn Menschen zu Aufmärschen der Neonazis in Dorfen „Nein“ sagen oder „Wehret den Anfängen“, setzen sie sich für ein überall anerkanntes und von höchsten Stellen belobigtes Anliegen ein. Und gerade weil dieses Anliegen in der deutschen Öffentlichkeit so unbestritten und moralisch anerkannt ist, treten in Dorfen, zuletzt häufiger in Gräfenberg oder anderswo, alle Anständigen gegen eine Schädigung des Ansehens einer Stadt durch „Auswüchse“ oder „Extremismus“ an, wenn die Braunen kommen.

Als Kritik am „Rassismus“ taugt das nicht. Da müsste man nämlich fragen: Wovon sind die Taten und Parolen der Neonazis „Auswüchse“ oder „Extreme“? Wie kommt es, dass es sie und ihre Positionen überhaupt gibt in einer politischen Umgebung, die ihnen so ablehnend und feindlich gegenüber steht? Was ist da der „Anfang“ von was, dem da gewehrt werden soll? (mehr…)

Kampf um die Rettung von Opel

Ein Lehrstück in Sachen Konkurrenz und Krise in der globalisierten Weltwirtschaft
Internationalisiertes Kapital, nationale Standortverwaltung und deutsche Arbeitervertretung im Kampf um Profit – Wachstum – Arbeitsplätze

Referat und Diskussion
Referent: Wolfgang Möhl, GegenStandpunkt

Termin: Donnerstag, 26. März, 19 Uhr
Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, München, U-Bahn-Station Giselastraße